Kiwi-Ya-Yeah

 
17Juni
2013

Aufregung am Flughafen

Wenn einmal der Wurm drin ist...
Ich will am Flufhafen einchecken und es geht nicht. Der Typ am Schalter kann mir nicht helfen. Komm nachher nochmal vorbei, meint er. Beim zseiten Anlauf klappts. Kaum durch de Sicherheitsschleuse wird der Name Loas Smelsle ausgerufen. Klingt verdächtig nach mir. Ich melde mich. Der Kocher hat im Gepäck wohl Aufmersamkeit erregt. Ich muss es öffnen nach ewigem umherirren im Flughafen, und zeigen, dass is meinen Wassersiggflaschen kein Gas, Benzin der ähnliches ist. Diese Komplikationn waren mir höchst willkommen, denn da geht die Zeit schneller rum. Außerdem konnte ich mir bei der Gepäckinspizierung noch mein Ladegerät krallen und kann jetzt die Stunde bis zum Boarding Musik hören jawohl
14Juni
2013

Ein gebührender Abschluss

Zum Abschluss meiner Reise kann ich nun einen weiteren Punkt von meiner Liste streichen: In einer Großstadt wildcampen....check!!!

Ein anfangs echt zäher Tremptag endet in Auckland, wo wir noch gar nich hinwollten. Wir legen nur kurze Strecken zurück und müssen immer ewig warten, sind mitten in der Pampa und ich mach mir sogar schon Sorgen ob ich rechtzeitig nach Auckland komme. Es fängt zu nieseln an. Dann nimmt uns ein junger Mauri mit, der absolut kein Platz im Auto hat. Er ist auf dem Weg nach Hamilton und kann uns mitnehmen soweit wir wollen. Allerdings kennt er kein nettes Plätzchen zum campen auf der ganzen Strecke nach dem großen Kauri Baum Tane Matua (oder so ähnlich). Wir werden von Robert, Rob, Bob, Robie auf Fish and Chips, sowie auf eine Übernachtung eingeladen. Ein verschlampter Schlüssel und andere suboptimale Umstände verhindern letzteres. Also enden wir beim wildcampen in einem Park am Meer. Coole Sache! Es regnet...weniger cool. Eigentlich wollte ich erst am Samstag in Auckland sein aber wegen einem halben Tag lohnt es sich auch nicht aus der Stadt rauszugehen. Unser Gepäck ist in einer Mauri Gemeinde und heute Abend wird noch einmal gecampt in der fast 2 Millionenstadt! Das mit dem Gepäck war auch so ne Sache...Rob und seine Schwester Magic zeigen mir das öffentliche Versammlungshaus der Maurigemeinde und sagen wir sollen ihre Namen sagen und es sollte kein Problem sein dort das Gepäck zu deponieren wenn wir ins Stadtzentrum gehen. Komm ich da heute morgen hin aber niemand kennt Rob oder Magic?! Ok das mit dem Gepäck passt trotzdem. Gut holen wir das Gepäck und jetzt heißt es, nene das geht leider nicht. Plötzlich kennt dann aber doch jemand Rob und seine Schwester und wir werden sehr freundlich behandelt. Die Küche ist übrigends, wegen des Regens, vermutlich eine Bushaltestelle mit bester Sicht auf die Bucht.
12Juni
2013

Herr Schmelzle

auf was freuen sie sich denn angesichts ihrer nahenden Rueckreise am meisten?

Am meisten eindeutig auf meine Familie, meine Freunden und das deutsche Essen sowie Doener und Fresskoerbe. Aber ich freue mich auch besonders auf einfache Dinge wie beispielweise Brot, Baumwollhandtuecher oder mehrlagiges Klopapier.

 

 

Bilder sind von der Bay of Islands und meiner Abschiedswanderung am Cape Reinga 3 ganz gemuetliche Tage mit der Colombe die jetz zum Schluss noch mit mir rumreist. Es gibt jetzt noch 2 Tage reisen zu dem aeltesten Kauribaum (oder auch nicht) dann 2 Tage Auckland, wo ich vielleicht das ein oder andere Souvenir ergattern kann und ab in den Flieger :)

 

Oh ich komme ich komme macht euch bereit,

fuer Sommer, Sonne, Lars und Herzlichkeit :)

 

05Juni
2013

Bilder der letzten Wochen

02Juni
2013

Indianer und Inder

Was haben Indianer und Inder Gemeinsam?

Sie bringen die Luft zum Beben!

Worin liegt der Unterschied?

Der Indianer verursacht diese Schwingungen dadurch, dass er nur mit einem Lendenschurz bedeckt und wild schreiend durch Taurangas Innenstadt reitet. Der, oder besser gesagt die Inder bringen die Luft durch geschriene Konversationen, ewige Telefonate und ein extrem ehrliches Schnarchen die ganze Nacht lang zum schwingen. Dabei bezieht sich die ganze Nacht nicht nur auf das Schnarchen und wenn ich sage ganze Nacht meine ich ganze Nacht :) Jetzt gehts ab Schlaf nachholen....habs nötig
31Mai
2013

Der Verstand siegt über das Ego

Ja was ist denn da los? Wie erwartet wurde der Gipfelsturm am Mount Taranaki/Egmond von Schnee uns Eis verhindert. Über 500 Höhenmeter kämpen wir mit dem kalten Element bis es eine halbe Stunde vor dem Gipfel entgültig zu gefährlich wird und wir uns zur Umkehr durchringen. Trotz dem verpassten Gipfel ein super Tag. Die Aussicht war beeindrucken und spektakulär. Am nächsten Tag bin ich schneller als die Polizei erlauben würde nach Hamilton getrempt. Kurzer Zwischenstopp auf meinem Weg in DIE Surfstadt von Neuseeland. Hier treff ich mich mit einer, die ich beim arbeiten kennengelernt hab. Nach 2 Tagen warmer Hostelatmosphäre, in denen mann wegen eines Sturms und zu hoher Wellen nicht surfen konnte, kam ich dann endlich zum Wellenreiten. Das muss ich unbedingt wiederholen!!! Nächstes mal eventuell in wärmerem Wasser und in einem weniger löchrigen Neoprenanzug aber hoffentlich in ähnlich guter Gesellschaft. Jetzt bin ich in Tauranga in der Bay of Plenty, wo die meisten unserer Kiwis (Früchte ersteht sich) herkommen. Morgen geht es auf das Hausbergchen und dann am Sonntag ab ins Northland. Da soll es wärmer sein. Hoffentlich stimmt das. In Reglan hatte ich ja den kältesten Tag der letzten 10 Jahre erlebt! Aufjedenfall fühl ich mich schon so, als ob ich morgen schon zu Hause wäre. Das die Nordinsel von der ganzen Atmosphäre deutlich europäischer als die Südinsel ist, verstärkt diesen Effekt zudem noch deutlich. Grob 2 Wochen bleiben mir noch. Hoffentlich komm ich nochmal zum Surfen und dann gehts ab in die Heimat. Haha falls ich das mit dem Flieger raffe :)
23Mai
2013

Was gaebe ich fuer einen guten Photo...

22Mai
2013

Magische Erlebnisse im Lande Mordor

Ja also aus dem im letzten Artikel bereits genannten Kaffee wurde dann schlussendlich ein verlängertes Wochenende mit viel Spass, Strand und vor allem viel Kuchen. Ein Haus im Bonzenviertel von Nelson, Neuseelands Sonnenhaupstadt, nur für uns zwei. Oh man gute Erinnerungen. Danach bin ich über die landschaftlich schöne, dafür aber nun in der Nebensaison kaum befahrenen Straße, nach Picton getrampt. Am Anfang liefs noch super. Der erste, ein Fischtransporter, nimmt mich mit bevor ich überhaupt Zeit habe den Daumen herrauszustrecken. Zum Glück war er auf dem Weg den Fisch zu holen und nicht ihn abzuliefern, denn mein Rucksack lag hinten im Transporter, sprichwörtich, auf Eis. Danach wurde es zäh, da absolut kein Verkehr war, was mir allerdings ein entspanntes Picknick in der Sonne ermöglichte. Also alles super. In Picton lasse ich den Tag im Whirlpool und mit dem Schokopudding des Hostels (frisch aus dem Ofen und ebenfalls auf Eis) angenehm ausklingen. Ein Tag bleibt mir mich von der geliebten Südinsel zu verabschieden. Ein letzter Spaziergang, ein letzter Blick auf den atemberaubenden Queen Charlotte Fjord und ab geht es auf die Fähre. Auf der Nordinsel erwartet mich laut Wetterbericht mindestens 10 Tage Regen! Dementsprechend schlecht gelaunt und ohne jegliche Motivation überlege ich mir schon beinahe, die geplante Wanderung im Tongariro National Park auszulassen, und wenn, dann mit dem Bus hinzufahren. Zum Glück habe ich eine X Freundin ( X ist ein adjektiv welches noch nicht existiert aber ist mehr oder weniger eine Steigerung von fucking awesome), die mich zur Vernunft bringen konnte. Mit neuer Energie war ich am nächsten Tag auch schon in einem Rutsch bis in den National Park getrampt und habe sogleich den Northern Circuit, eine 3-4 Tageswanderung gestartet. Das Wetter war schlecht aber meine Laune gut. Ich hatte dann 4 Tage und 3 Nächte den gesamten National Park und die Hütten für mich alleine. Alone but not lonely, genieße ich die einzigartige, karge, triste und dennoch so bewegende, wunderschöne, ja magische Natur, erklimme den Schicksalsberg in Rekordzeit, schottere ihn hinunter (wie Skifahren ohne Ski) und breche in Gasschuppen ein um die Heizung zum laufen zu bekommen, die selbst nach dem auseinandernehmen und fast nicht mehr zusammenbekommen nicht tun wollte. Die Aussicht hielt sich in Grenzen, denn der Wetterbericht ist tatsächlich richtig gewesen, aber ich habe immer die besten Wetterfenster zum Laufen erwischt und war zumindest am Ende des Tages immer trocken. Dann ging es zurück nach Wanganui und jetzt bin ich in New Plymout, natürlich hergetrampt, im Schatten des Vulkans Mt Taraniki. Momentan geht die Welt unter aber am Freitag soll es gutes Wetter geben und ich schau mal wie weit ich komm. Der Gipfel ist vermutlich nicht drin, da man zu dieser Zeit Eispickel und Steigeisen braucht. Solange draußen die Schleusen des Himmels noch offen stehen, entspanne ich im Hostel am Kaminfeuer mit einem Buch, plauder mit den Leuten oder schau mir gute Filme an. Oder aber ich rufe meinen Lieblingsbruder an um ihm zum Geburtstag zu gratulieren. Aber er will nicht abnehmen. Also falls ich es morgen früh vergessen sollte: Alles Gute "großer" ich wünsche dir, dass du allem was dich in deiner Zukunft erwartet offen und mit einem Lächeln entgegentreten kannst!

(Zum Beispiel dem Fakt das ich der "kleine" aber doch größere bin....ich weiß schon was jetzt kommt, aber schau davor in den Duden ja, dann kannst du dir das sparen :P )
10Mai
2013

Ich trampe schneller als andere Autofahren

Ha das selbe huebsche junge Fraeulein welches mich heute morgen noch gefragt hatte, ob ich beim trampen nicht manchmal Stundenlang warten muesse wurde heute flugs von mir ueberholt, als ich mit zwei Zeugen Jehowas, ein interessantes Gespraech fuehrend durch die Gegend geheizt bin. Von Takaka nach Nelson in einem Rutsch. Ein guter Start in den Tag! Hier in 5 Minuten meine Steuererklaerung gemacht und gleich treffe ich mich auf einen Kaffee mit der Colombe, haha und eine neue Jeans goenne ich mir noch.

 

 

Guckst du hier:

09Mai
2013

Der Stoff aus dem Träume sind

ist mit ganz großer Sicherheit ein anderer als der, aus dem meine beiden Jeans sind/waren. Zwei Jeanshosen habe ich über ein halbes Jahr rumgeschleppt und abgesehen von den ersten Tagen in Auckland nie gebraucht. Der erste Einsatz für meine, auch als solche geplante, schon etwas angekratzte, "Arbeitsjeans" kam schließlich Ende April beim woofen. Das Resultat mehrere Risse machen die Hose unbrauchbar. Ich schmeiß sie nach dem woofen weg, denn ich hab ja noch, wer hätte es gedacht, meine gute Jeans in der Hinterhand, weche ich auf meinem damaligen USA-Schüleraustausch, bei dem ersten Besuch in einer echten mall erstanden habe. Die dann auch zudem noch mehr gekostet hat als draufstand, da die Steuer erst an der Kasse mit eingerechnet wird. Das wusste ich damals zwar beim Bezahlen noch nicht, aber ich hielt brav die Klappe weil ich noch ein kleiner Hosenscheißer war. Was rede ich denn da....ich war nie klein und nie ein Hosenscheißer. Wie dem auch sei, besagte Jeans, die ich steht als Trumpf in den Tiefen meines Rucksack hielt, reist natürlich am ersten Tag direkt über dem Knie ohne sichtliche äußere Umstände. Damit meine lieben Damen und Herren, sehe ich nun glücklicherweise eher wie ein echter Weltenbummler und weniger wie ein Möchtegernbackpacker aus Europa aus. Ist doch Klasse.

Nein aber zurück zum Stoff aus dem Träume sind. Wenn man trampt und immer weiter kommt als das eigentliche Mindestziel kann man sich schon als glücklich schätzen. Egal ob verrückter Österreicher der sein Englischwortschatz in Neuseeland um den Ausdruck "bloody hell" bereichert hat, was er natürlich nicht hinterm Zaun halten kann, oder Kiwirentner die nicht verstehen, das ich kein Auto habe, oder ein nettes Kiwi- und ein nettes UK-Päärchen, oder ein Ami aus Californien. Egal wer einen mitnimmt, es ist immer sehr bereichernd! Naja mehr oder weniger... :) Die Goldenbay ist besonders oben beim Farewellspit, und dem Whararikibeach, in dessem.Schatten ich gecampt habe....brbr kalt...., wunderschön. Ich bin da oben viel gelaufen und da blieb mir echt die Spucke weg so schön war das! Auch Takaka die Hippiehauptstaft von NZ kann sich sehen lassen. Mein altes Bett im Wohnwagen meines alten Hostels hat leider der Ami, welcher mich mitgenommen hat seit gestern....Sachen gibts. Ich versuch im neuen Hostel mein Glück und bekomme ein Gratissüppchen. Das ist doch mal ein Anfang, jetzt mal noch sehen ob ich jemanden davon überzeigen kann morgen mit mir klettern zu gehen. Ha und als Abschluss ein Zitat von dem 10-jährigen Ben aus der Highschool in Collingwood: "Batman ist mein liebster Superheld weil er so tapfer ist wie ein Toast im Toaster!" Ach und ein omniöser Herr Dold hat den Kuchen gewonnen....Pech Juli das kommt davon wenn man nicht am Ball bleibt!
Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.